Triebzug BR 403 der DB / Märklin 37778 Insider 2012



Triebzug BR 403 der DB / Märklin 37778 Insider 2012

 

 

Preis: € 600,00

 

 

 

 

Bemerkung: Insider Sondermodell (nur für Clubmitglieder von 2012)

 

 

 

Beschreibung:

  • Schwere Metall-Ausführung und viele angesetzte Details
  • Epoche 4
  • Elektro-Schnelltriebwagen
  • Achsfolge Bo'Bo' + Bo'Bo' + Bo'Bo' + Bo'Bo'
  • Gesamtlänge 118,0 cm.
  • 1 x Endwagen 2
  • 1 x Mitteltriebwagen
  • 1 x Großraum-Mitteltriebwagen
  • 1 x Endwagen 1
  • 2 Hochleistungsantriebe mit Schwungmasse im Großraum-Mittelwagen
  • mfx-Decoder mit umfangreichen Sound- und Licht-Funktionen
  • Serienmäßig eingebaute Führerstandsbeleuchtung mit LED
  • Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung und Tischbeleuchtung mit LED
  • Zufallsgenerator wählt die Lampen beim anschalten aus
  • mfx Sounddecoder mit zahlreichen Geräuschfunktionen

 

Großbetrieb

Im Hinblick auf künftige Neubaustrecken der Bundesbahn wurde Ende der 60er-Jahre als Alternative zum lokbespannten Schnellzug ein elektrischer Triebzug geplant.

Für den Triebzug der Baureihe 403, der den dieselgetriebenen Trans Europ Express BR 601 ablösen sollte, ließ sich die Bahn die Ausstattung einiges kosten, um Spitzentechnik mit Komfort zu verknüpfen. Drei schnittige Schienenflitzer kamen nacheinander ab 1974 zum Einsatz. Der TEE-Komfortstatus war dabei natürlich Pflicht: Im 403 gab es ausschließlich Erste-Klasse-Sitzplätze in Abteilen und Großräumen, eine Klimaanlage gehörte ebenso zur Ausstattung wie Schwenkschiebetüren, ein Speiseraum und eine Küche. Absolutes Highlight: ein Zugsekretariat sowie eine Telefonzelle.

Der Zug sollte jedoch nicht nur mit Ausstattung punkten, sondern auch schneller und geräuscharmer sein als die BR 601.

Die Konstrukteure standen vor der Herausforderung, die Wagenkästen in einer extremen Leichtbauweise zu konzipieren – im Gegensatz zum klassischen Wagenbau mit Stahl entstanden das Untergestell, das Kastengerippe, die Dach-, Seiten- und Stirnwandbleche zum größten Teil aus Aluminiumlegierungen. Das zahlte sich aus: Mit nur 16 t Achslast und dank Allachsantrieb beschleunigte der Schnelltriebzug in 100 Sekunden von null auf 200 km/h. Der Zug fuhr in der Regel meist mit 160 km/h und bestand aus je zwei Triebköpfen (BR 403), einem Mittelwagen mit Großraum (BR 404.0) sowie einem Mittelwagen mit Speiseraum und Küche (BR 404.1).

Als „Allroundtalent“ war der 403 auch für den Betrieb in Österreich und in der Schweiz geeignet. Auf den Dächern der Endtriebwagen konnte ein für den Verkehr in der Schweiz benötigter Stromabnehmer mit schmalem Schleifstück aufgebaut werden. Die Bremstechnik bestand aus elektrischer Widerstandsbremse, Druckluft-Scheibenbremsen und Magnetschienenbremsen, denn der ET 403 sollte in weniger als 1.700 m von der Höchstgeschwindigkeit zum Stehen kommen.

Die Züge wurden für drei Jahre im Regelverkehr eingesetzt, aber auch im Sonderverkehr der Bundesbahn. Hauptroute war die IC-Linie 4 München – Nürnberg – Bremen. Als prestigeträchtige Vorzeigeobjekte wurden die Triebzüge von der DB gerne auf Messen und Sonderschauen präsentiert. Als „Lufthansa Airport Express“ startete der Triebzug ab 1982 bis 1993 in einer Sonderlackierung seine zweite Karriere im Planeinsatz. Die gewiefte Kombination aus modernster Technik und futuristischem Äußeren verhalf dem Intercity zu seinem Image. Der 403 prägte zudem zukunftsweisend die dritte Generation der heutigen ICE-Triebzüge. (Quelle Märklin)


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