Mehrzwecklokomotive Typ GG-1 der PRR / Märklin 37490



 

 

 

Preis: 360,00

 

 

 

 

Bemerkung: Märklin 2009-2010

 

 

 

 

Beschreibung:

  • Lokomotive in Metallbauweise
  • Geregelter Hochleistungsantrieb
  • Starker Glockenanker-Motor
  • Toller Sound: Antriebsgeräusch, Lüfter, Pfeifsignale, Schaltwerk-Klacken, Bremsenquietschen u.a.mfx-Decoder mit vielfältigen Betriebs- und Geräuschfunktionen
  • Mehrzwecklokomotive
  • Achsfolge 4-6-6-4. Anthrazitfarbenes Gußfahrgestell, vier angetriebene Achsen
  • Digital-Hochleistungs-Antrieb, schwarze Fahrwerke.
  • Schwarzes Gußgehäuse mit goldfarbenen Zierlinien, goldfarbene Aufschriften - u.a.: "PENNSYLVANIA"
  • Betriebs-Nr.: 4935, rote PRR-Embleme und rote Fensterrahmen
  • Führerstandsbeleuchtung
  • eingesetzte Fenster
  • eingesetzte Lokführer-Figur
  • angesetzte Griffstangen
  • Mfx-Decoder
  • Geräuschmodul
  • Einfach-Spitzensignal beidseitig
  • Lichtwechsel bei Fahrtrichtungsänderung. Spitzensignal
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Fahrgeräusch
  • Fernscheinwerfer
  • Glocke sowie Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung digital schaltbar.
  • Weitere Betriebsgeräusche mit Systems digital schaltbar
  • 2 Stromabnehmer Typ 32.
  • Kupplungen Typ 12.
  • Länge 28 cm. 
Das Original (Quelle Märklin):

Loewys Krokodil.

In den 30er-Jahren, mitten in der tiefsten Depression, wagt sich die Pennsylvania Railroad PRR an die Elektrifizierung ihrer Hauptstrecken im Osten der USA. Das riesige Projekt beinhaltet die Erneuerung und Verstärkung der Gleisanlagen, den Bau neuer Tunnels mit größeren Querschnitten sowie die Integration der Vorortbahnen. Die erste Etappe reicht von Washington über Baltimore, Wilmington, Philadelphia bis zur Penn Station in New York (inklusive der Vorortlinien unter den Hudson River). Fehlt nur noch die geeignete Lokomotive, bis dahin fahren die Fernverkehrszüge der PRR mit Dampf. Es beginnt eine mehrjährige Erprobungsphase.

Am Ende gewinnt ein 1934 von General Electric und Baldwin gebauter Prototyp der Achsfolge 4-6-6-4. Die Daten der GG-1 sind beeindruckend: 6 Zwillingsmotoren (ein Paar für jede Achse) leisten zusammen 3445 kW (4620 HP), kurzzeitig sogar über 5965 kW (8000 HP). Der Treibraddurchmesser beträgt 1,45 m (57 inches), das Gesamtgewicht 208 t (460 000 pounds), die Länge 23 m (79,5 feet). Die GG-1 erreicht 145 km/h (90 miles/h). Ein Jahr zuvor meldet sich bei der PRR ein aus Frankreich stammender Designer auf der Suche nach Arbeit. Wohl um ihn abzuwimmeln, erhält er den Auftrag, die Mülleimer der Penn Station in New York zu gestalten. Das Ergebnis beeindruckt so sehr, dass man ihn einlädt, ein paar Vorschläge zum Design der GG-1 zu machen. Raymond Loewy packt die Aufgabe grundlegend an. Statt der groben, genieteten Aufbauten des Prototyps empfiehlt er ein glattflächiges Design. Er verpackt die gewaltige Kraft dieser Maschine elegant und dynamisch.

Die gesamten Aufbauten wirken wie aus einem Guss, sind harmonisch gerundet und gehen ohne Brüche ineinander über. Fünf an den Enden spitz zulaufende Goldstreifen auf dunkelgrüner Lackierung unterstreichen die Eleganz. Am 10. Februar 1935 nimmt die PRR die elektrifizierte Strecke zwischen Washington und New York in Betrieb. Dank ihrer Leistungsreserven verkürzt die GG-1 die Fahrzeiten und verdichtet den Fahrplan. In der Folge elektrifiziert die PRR auch ihre Strecke nach Westen.

Insgesamt hat die PRR 4300 km (2677 Meilen) unter Draht, das sind 40 Prozent des gesamten elektrifizierten Streckennetzes der USA. Auf dem Netz der PRR fahren täglich 3500 Personenzüge. Mehr als 900 Züge pro Tag übernehmen die 137 GG-1, darunter die prestigeträchtigen Schnellzüge zwischen New York und Washington. Eine zweite Karriere macht die GG-1 nach Austausch der Getriebe vor Güterzügen, die sie meist in Doppeltraktion fährt.

 


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